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Körperschallsensor

Der Körperschallsensor, auch Acoustic Emission Sensor genannt, ist ein kapazitativer Beschleunigungssensor, der direkt auf die Struktur fixiert wird. Das mikromechanische Transducer Element verfügt über einen inhärenten Filter, um unerwünschte Frequenzen zu minimieren, ohne auf den Einsatz externer elektrischer Filter angewiesen zu sein. Ausgelesen wird der Sensor über ein PCB.

Weitere Details finden Sie hier: Datenblatt Körperschall.

Gestickter Dehnungssensor

Diese textiltechnologisch hergestellten Dehnungssensoren werden während der Bauteilfertigung in die Faserkunststoffverbundstruktur eingebracht. Auf diese Weise entsteht ein fest mit der Struktur verbundener Sensor, der selbst geringste Dehnungen zuverlässig anzeigt. 

Mit diesen zwei Sensoren können Rückschlüsse auf mikroskopische Schädigungen und makroskopische Veränderungen gezogen werden. Unter anderem erkennt der Sensor:

Mikroskopische Schädigungen

  • Delamination
  • Faserbruch
  • Pull-out
  • Zwischenfaserbruch

Makroskopische Veränderungen

  • Überlasten
  • Steifigkeits-, Festigkeits- und Masseänderungen

 

Weitere technische Details finden Sie im Datenblatt Sticksensor.

 

Die faserkunststoffspezifische Charakteristik der Körperschallsensoren ermöglicht eine gezielte Detektion der werkstoffspezifischen Schäden mittels Impulsregistrierung und -verarbeitung. Die Intensität der schadensabhängigen Impulse wird kontinuierlich durch die Zustandsüberwachungseinheit geprüft. Einzelne Impulse können dabei ein verlässlicher Indikator für beginnende Schäden sein; bei einer Häufung der Impulse liegt eine starke Schädigung vor. Die Zustandsüberwachung kontrolliert und bewertet diese Schadensereignisse.

 

Die über den Sticksensor aufgenommenen Strukturveränderungen werden in elektrische Signale umgewandelt. Die Zustandsüberwachung prüft diese Signalformen permanent auf Abweichungen. Durch fortlaufendes Monitoring der Dehnung, der spezifischen Eigenfrequenzen und des gesamten Frequenzsspektums werden letztendlich die Detektion und die Bewertung der Schadensereignisse möglich.

 

Über eine grafische Nutzeranzeige, eine Funkübertragung ins 2,4GHz-ISM-Band, Mobilfunknetz oder direkt ins System über den USB-Port steht eine umfangreiche Datenausgabe zur Verfügung.